Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals

Wir möchten uns hier für die vorbildliche Unterstützung durch die Mambacher Vereine, der Feuerwehr für die tolle Verkehrsregelung, der Feuerwehrmusik Mambach und ihrem Dirigenten für beste Unterhaltung und den Germanen Mambach für die perfekte Verpflegung der Besucherinnen und Besuchern und den Mitwirkenden bedanken.
Unserer Schmiedin Martina und unseren Schmieden Bernhard, Heiko, Karim und Manfred, sowie unserem “Dengler” Einar möchten wir ebenfalls danken.

Verein “Alte Schmiede Mambach e.V.”

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Bisherige Restaurierungarbeiten

Bisherige Restaurierungarbeiten

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Esse im Jahre 2012

Die Mambacher Schmiede befand sich größtenteils in ihrem ursprünglichen Zustand wie vor ca. 150 Jahren, d.h. dass keine baulichen oder anderweitigen „Verunstaltungen“ vorgenommen wurden. Es fanden aber auch über viele Jahre keine dringend erforderlichen Instandsetzungsarbeiten statt, um Schäden am Gebäude zu beseitigen. Die Folge waren deutliche Spuren des Verfalls im Bereich des Daches, Feuchtigkeit sickerte durch, beim Kamin, der Zwischendecke und beim Mauerwerk. Der schlechte Zustand betraf auch die Esse und die vorhandenen Maschinen einschließlich der Transmission.
Nachdem von den jetzigen Eigentümern von 2010 bis 2012 das komplett vorhandene Inventar gesichert und sachfremde Einlagerungen entfernt wurden, konnte gemeinsam mit dem neu gegründeten Verein die Restaurierung der Schmiede begonnen werden.
Nach einer detaillierten Planung begannen im August 2012 die eigentlichen Restaurierungsarbeiten.
Dazu musste die die komplette Zwischendecke entfernt werden, wobei viele Deckenbalken nur noch aus Gewohnheit zusammenhielten, und teilweise durch neue Träger ersetzt bzw. durch zusätzliche Balken verstärkt wurden. Bei der Sanierung des Gebälks der Zwischendecke wurde auch die vorhandene Transmission neu aufgehängt

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Neue Stahlträger und Bruchsteinmauer

Beim Dachgeschoss mussten die Außenmauern aus Bruchstein abgetragen werden, diese wurden mit denselben Steinen wieder hochgemauert und dabei der Kniestock um etwa 35 cm angehoben. Aus statischen Gründen wurde der ursprüngliche Ringgurt aus Holzbalken durch einen aus Beton ersetzt. Bedingt durch die enormen Wasserschäden musste das komplette Dachgebälk erneuert werden. Der Kamin für die Esse wurde abgetragen und soweit als möglich mit den alten Steinen neu auf gemauert Die 15 Sprossenfenster mit etwa 200 Scheiben wurden alle aufgearbeitet, neu eingekittet und wenn erforderlich, auch die Scheiben ersetzt. Für die neue Decke im Hauptraum der Schmiede wurde eine Latten-Unterkonstruktion an die neuen Balken geschraubt, darauf zwei Lagen Rigipsplatten, um die Auflagen für den Brandschutz zu erfüllen. In die Decke kamen drei Lagen Steinwolle und darauf ein neuer Boden aus Douglasienbohlen. Im ehemaligen Eisenlager entsteht derzeit eine behindertengerechte Toilette und eine kleine Küche mit Wasser- und Abwasseranschluss. Innen und außen wurde der Verputz ausgebessert. Die Elektroinstallationen und die Beleuchtung wurden von Grund auf im alten Stil erneuert. Die Maschinen der Schmiede, im Wesentlichen Transmission, Generator, Schmiedehammer, Esse, Verdichter und Bohrmaschine werden wieder betriebsbereit gemacht. Innen und außen erhält die Schmiede derzeit einen neuen Anstrich. Es gab und gibt eine Unzahl von kleineren Arbeiten, die erledigt wurden und auch in Zukunft noch anstehen werden, aber hier nicht detailliert aufgelistet werden können.

An den Restaurierungsarbeiten waren bisher zwischen 15 und 20 Personen ehrenamtlich beteiligt.