SV Karsau – Weihnachtsgrüße

E-Mail von: Siegfried Fester
 an: Georg Staudemayer
Betreff: SV Karsau – Weihnachtsgrüße

Hallo Schorsch,

zum Abschluss des Jahres möchte ich es nicht versäumen dir im Namen der Veteranen vom SV Karsau nochmals für die tolle Führung durch die “Alte Schmiede in Mambach” recht herzlich zu bedanken.
Es war für uns ein tolles Erlebnis mit vielen Einblicken in die Vergangenheit, was wir nicht vergessen werden. Wir können diese nur weiter empfehlen und hoffen, dass ihr noch viele weitere Gäste mit eurer Schmiede begeistern könnt.
Im Anhang habe ich einen Bericht mit Bildern beigefügt, welchen wir auf der Homepage vom SV Karsau unter www.sv-karsau.de veröffentlichen werden.
Wir hoffen, dass wir hierdurch viele unserer Mitglieder zu einem Besuch bei euch anregen zu können. Für die damaligen Teilnehmer wird dies auch nochmals eine schöne Erinnerung sein.

Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg bei euren Führungen und viele begeisterte Gäste.

Da ich auch noch einige alte Werkzeuge im Keller habe, werde ich dies mal überprüfen, ob diese auch etwas für eure Ausstellung wäre. Wenn ich was geeignetes finden sollte, werde ich mich wieder bei dir melden.

Dir, deiner Familie und sonstigen Anehörigen, sowie eurem Verein wünsche ich auch im Namen vom

Sportverein Karsau

“ein frohes, sinnliches und schönes Weihnachtsfest”
sowie
“einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2019”
und hoffe, dass ihr dieses bei bester Gesundheit erleben könnt.

Es grüßt dich
Sigi Fester
(auch Pressewart vom SV Karsau)

Veteranen-Ausflug 2018 SV Karsau

Veteranen-Ausflug 2018

Freitag, den 28. September 2018

Bei herrlichem Wetter trafen sich die Veteranen vom SV Karsau zu ihrem alljährlichen Ausflug, welcher vom Veteranen-Beauftragten Siegfried Fester organisiert wurde.
Von Karsau ging es mit Privat-Autos ins Wiesental nach Mambach. Dort wurden wir vom Besitzer der Alten Schmiede „Georg Staudenmayer“ recht herzlich begrüßt. Nach einer Einführung von ihm über die Geschichte und seinen Erwerb, sowie die Gründung des Vereines zum Erhalt der denkmalgeschützten und einmaligen Schmiede ging es dann zum Rundgang in die Schmiede und in Teile des angegliederte Wohnhaus. Was wir dann dort zu Gesichte bekamen übertraf alle Erwartungen. Aus einer vorgesehenen 45 minütigen Führung wurden dann zwei Stunden und es hätte noch länger dauern können.
In der Esse erklärte uns Georg wie früher geschmiedet wurde und auch die Funktion der einzelnen Gerätschaften, wie z.B. die Esse, der Amboss und auch von elektrisch betriebenen Hammermaschinen, sowie für das Schmieden benötigte Werkzeuge.
Danach ging es dann auf einen offenen Anbau des alten Wohnhauses mit Blick auf den vorbeifließenden Angenbach. Was dort dann zu sehen war bracht viele zum Erstaunen. In einem tollen Ambiente waren viele frühere Alltagsutensilien ausgestellt. Alle Teilnehmer wurden hierdurch in ihre Jugendzeit zurückversetzt, wo mit diesen noch handiert wurde. Alte Wagenräder, Töpfe, Weidenkörbe, Radios, Klappstühle, Töpfe, Werkzeuge aller Art, Holzöfen, Bandsägen und und und waren zu sehen. Über fast Alles konnte Jeder etwas erzählen. Wer etwas noch nicht kannte, hat den Zweck dort erfahren.
Danach ging es eine Etage höher in einen alten Dachraum, welcher jedoch ausgebaut wurde und jetzt auch als Sitzungszimmer dient. Dort waren viele alte Haushaltsartikel zu sehen. Auch alte Zeitschriften und Einkaufs-Kataloge mit den damaligen Preisen waren hochinteressant. Ebenfalls wurden verschiedene alte Möbel zusamengetragen. Durch ein kleines Fenster konnte man dort auch in ein altes Schlafzimmer reinschauen, welches dann auch besichtigt werden konnte. Neben einem alten Bett und Schränken waren dort auch alte Kleidungsstücke aufgehängt, welche um ca. 1900 getragen wurden. Hier konnte man auch sehen, mit welch einfachen Artikeln man früher leben musste, was auch noch durch eine alte Waschschüssel bildlich gemacht wurde. Die Aufenthaltsräume konnten damals noch nicht groß aufgewärmt werden, so dass es im Winter sehr schwierige Zeiten für Körper und Gesundheit waren.
Danach ging es nochmals eine weitere Etage höher, wo man auf Pferdegeschirre, Äxte, Meisel, eine handbetriebene Trotte, verschiedene Siebe, eine alte Nähmaschine und einen Blick auf einen Raum mit alten Sofas usw. schauen konnte.
Vieles des Gesehenen wurde dem Verein gestiftet, da dies ein Ort ist, wo dies erhalten bleibt und auch angeschaut werden kann.
Um diese vielen alten Eindrücken auf sich einwirken zu lassen wurden dann in der Esse noch einige Getränke zu sich genommen.
Nach einigen Schlussworten von Georg Staudenmayer konnte sich Sigi Fester bei ihm für diesen Gang in die Vergangenheit
recht herzlich bedanken. Wer hier nicht dabei war, hat wirklich etwas Tolles verpasst. Wir vom SV Karsau können dies nur weiter empfehlen und darauf hinweisen, dass es auch im kommenden Jahr wieder öffentliche Führungen durch die Schmiede und auch das Wohnhaus geben wird. Hier werden Einige auf jeden Fall nochmals teilnehmen.
Im Anhang ein paar schöne Bilder aus der Schmiede, aufgenommen von Sigi Fester.
Alle Interessierten, welche evtl. auch einmal eine Führung mitmachen möchten, können sich im Internet auf der Homepage der „Alten Schmiede Mambach“ informieren unter: www.schmiede-mambach.de .
Dort ist die Schmiede und vieles Anderes beschrieben und dort werden auch die Termine bekannt gegeben.
Der Verein würde sich über viele Besucher ganz besonders freuen. Wir können einen solchen Besuch wirklich empfehlen!
Da einige Teilnehmer nach dieser Führung hunger bekommen haben, wurde dann in Hausen noch ein gemütlicher Abschluss gemacht. Im „Cafe-Restaurant Läubin“ hatten wir dann noch bei einem guten Essen etliches zu erzählen, bevor wir uns dann wieder auf den Heimweg machten. Wir können nur sagen, wir haben etwas Tolles erlebt und schlagen vor, macht dies auch mal.